Technik Seminar des CIV.NRW mit Karin Zeh

Für alle SHG – Grup­pen­lei­ter, hat der CIV.NRW ein tol­les Wochen­end-Semi­nar aus­ge­rich­tet. Als Refe­ren­tin wur­de die sehr net­te und kom­pe­ten­te Frau Karin Zeh gewon­nen. Karin Zeh ist lei­ten­de Audio­lo­gin in der Kai­ser­berg-Kli­nik in Bad Nau­heim.

Das Semi­nar wur­de in Atten­dorn am Big­ge­see, in den Räum­lich­kei­ten der Aka­de­mie Big­ge­see abge­hal­ten.

Wie lief das Semi­nar ab? Hier ein klei­ner Ein­blick.

Auf wel­chen Wegen kann man sein Hör­sys­tem mit Zube­hör ver­bin­den.

Grund­sätz­lich gibt es drei Wege, Blue­tooth, T‑Spule und Roger-FM. Wie, was, wann und wo, ja … das ist eine Wis­sen­schaft für sich und jeder Her­stel­ler von Hör­sys­te­men geht sei­nen eige­nen Weg.

Das nächs­te Kapi­tel ist die Licht­si­gnal­an­la­ge. Wann steht einem solch eine Anla­ge zu? Aus wel­chen Kom­po­nen­ten besteht die­se? Wie bekommt man solch eine Anla­ge und wie kann das alles mit den Hör­sys­te­men gekop­pelt wer­den und sogar in ein Smar­thome Sys­tem inte­griert wer­den.  Nach der Kaf­fee­pau­se ging es fast naht­los in das The­ma „T‑Spule“ über. Wie ist die Funk­ti­ons­wei­se der T‑Spule, wie lang gibt es die­ses Sys­tem und wo fin­det man die soge­nann­te Induk­ti­ons­schlei­fe im öffent­li­chen Raum. Wenn man dies alles erör­tert hat, kommt die Fra­ge: Wie stel­le ich mein Hör­sys­tem auf T‑Spule und noch wich­ti­ger – hat mein Hör­sys­tem über­haupt eine ein­ge­bau­te T‑Spule? Da die Tech­nik sich immer wei­ter­ent­wi­ckelt und es neue Tech­no­lo­gien gibt, ver­schwin­det aus vie­len Hör­sys­te­men die T‑Spule und was dann? Karin hat uns die Funk­ti­ons­wei­se von Aura­cast, eine zukunfts­träch­ti­ge Kom­mu­ni­ka­ti­ons­lö­sung, erläu­tert.

Wei­ter geht es und da stan­den nun die ein­zel­nen APPs der CI-Her­stel­ler auf dem Pro­gramm. Wer hat wel­che APP, wie sind die­se zu bedie­nen, was für Funk­tio­nen unter­stüt­zen die ein­zel­nen APPs und … sind die APPs kom­pa­ti­bel zu den ande­ren Her­stel­lern. Zur Kom­pa­ti­bi­li­tät ist zu sagen, jeder Her­stel­ler hat sei­ne eige­ne APP und ist auch nur mit dem Her­stel­ler sei­ti­gen Hör­sys­te­men benutz­bar. Ab zum letz­ten Teil des Tages, Audio-Über­tra­gungs­sys­te­me. Es geht nun um TV-Link und Kon­sor­ten. Wie kann ich mein Hör­sys­tem an das TV-Gerät kop­peln, wel­che Gerät­schaf­ten gibt es, wie funk­tio­nie­ren die Sys­te­me der jewei­li­gen Her­stel­ler und was gibt es frei ver­käuf­lich auf den Markt. Das wur­de uns von Karin nahe­ge­bracht und hat eini­ge, mir unbe­kann­te, Sys­te­me gezeigt.

Letz­ter Tag und direkt nach dem Früh­stück beginnt der vor­letz­te Teil – strea­men auf die Hör­sys­te­me. Wie geht das, wel­che Vor­aus­set­zun­gen braucht man, wel­ches Zube­hör und wie wird das alles ver­ka­belt oder ver­linkt.

Letz­ter Teil des Semi­nars war Zube­hör für die Pro­zes­so­ren für Sport, Frei­zeit und Tra­ge­kom­fort.

Was ist, wenn ich schwim­men möch­te und dabei mein Hören brau­che? Da bie­tet jeder Her­stel­ler sei­ne eige­ne Lösung an. Lau­fen, oder auf Neu­deutsch: Jog­gen? Was mach ich, damit die Pro­zes­so­ren nicht vom Kopf fal­len oder sich ander­wei­tig ver­ab­schie­den? Da hat Karin uns meh­re­re Lösun­gen gezeigt. Vom Stirn­band über Sili­kon­rin­ge bis zu spe­zi­el­len Ohr­ha­ken und Ohr­pass­stü­cken. Für jeden ist etwas dabei.

Viel Input für drei Tage , aber nun kann man den Mit­glie­dern und den Gäs­ten der SHG bera­tend zur Sei­te ste­hen.